5 Exotengarten-Lieblinge meiner Gäste Exotengarten-Ratgeber

Jeder hat vermutlich seine Lieblinge im Garten, sei es, weil sie so schön aussehen, weil sie so toll blühen und duften oder einfach nur, weil man mit der einen oder anderen Pflanze eine kleine Geschichte verbindet. Hier die 5 Exotenlieblinge meiner Gäste…

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Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

‚Oh wow. Eine Palme. Das funktioniert hier? Im Winter kommt die aber rein, oder?‘ – Solches Feedback bekomme ich von 80% all meiner Gäste (und die restlichen 20% haben vermutlich nicht mal realisiert, dass es in meinem Garten überhaupt Pflanzen gibt).

Hanfpalmen sorgen – gerade bei uns in Bayern – wirklich für Aufsehen. Sowas gibt es hier einfach nicht. Und die wenigsten hätten eine Hanfpalme als potentiellen Pflanzkandidaten für den Garten in Betracht gezogen.

Möchte man mit seinem Garten ‚posen‘, ist die Hanfpalme ganz klar meine Empfehlung No. 1!

Blaublättrige Palmlilie (Yucca rostrata)

Ich will meine Freunde + Gäste wirklich nicht ins Lächerliche ziehen, aber… ‚Noch eine Palme. Die ist ja auch toll. Was ist das denn für eine?‘ – Hmm. Pech gehabt. Das ist keine Palme, sondern eine Yucca. Zur Ehrenrettung meiner Freunde + Gäste sei erwähnt, dass Yuccas im Deutschen Palmlilien genannt werden, weil sie gewisse Ähnlichkeit mit Palmen haben.

Wem eine Hanfpalme also zu heikel oder pflegeintensiv ist, dem sei als Eyecatcher meine Empfehlung No. 2 ans Herz gelegt. Muss man dem Besuch ja nicht direkt aufs Auge drücken, dass es sich bei der Yucca gar nicht um eine Palme handelt…

Olivenbaum (Olea europaea)

Den Olivenbaum erkennen selbst botanisch völlig unbewanderte Gartengäste sofort. Und das Feedback ist unisono: ‚Ich liebe Olivenbäume. Erinnert mich immer an meinen letzten Italien-Urlaub.‘ Bingo!

Entsprechend gibt es einige in meinem Freundeskreis, die einen kleinen Baumarkt-Olivenbaum auf ihrer Terrasse oder auf ihrem Balkon kultivieren. Mein etwa 60-jähriger, dickstämmiger Olivenbaum ist ausgepflanzt mit seiner naturbelassen-wilden Krone meine Empfehlung No. 3.

Japanische Faserbanane (Musa basjoo)

Auch die Bananen werden von meinen Besuchern meist schnell + treffsicher identifiziert. Die riesigen Blätter und die urwüchsigen Scheinstämme dieser Stauden sind einfach schwer zu ignorieren. ‚Kann man die Bananen essen?‘

Auch, wenn die Früchte der japanischen Faserbanane geschmacklich wenig überzeugen, ist die Faserbanane trotzdem + zweifelsfrei meine Empfehlung No. 4.

Oleander (Nerium oleander)

Wie der Olivenbaum ist auch der Oleander Inbegriff mediterraner Botanik. Als Kübelpflanze ist der Oleander entsprechend womöglich Deutschlands Pflanze No. 1. Jeden Herbst wird er in der Garage, im Keller oder im Treppenhaus überwintert, um dann im Frühjahr wieder auf die Terrasse gehievt zu werden.

Ausgepflanzt findet man den Oleander bei uns dagegen so gut wie nie. So sorgt mein ausgepflanzter Oleander bei Gästen immer wieder für irritierte Blicke, was ihn zu meiner Empfehlung No. 5 macht.


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