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Musa basjoo: Kauf + Auspflanzung Japanische Faserbanane

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    Du spielst mit dem Gedanken, eine Faserbanane im Garten zu pflanzen? Worauf bei Kauf + Auspflanzung zu achten ist…

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    Faserbanane
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    Faserbanane
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    Kauf

    Als Staudengewächse treiben Faserbananen Jahr für Jahr wieder kräftig aus ihrem Rhizom aus und legen dann ein irres Wachstum an den Tag.
    Aus diesem Grund macht es wenig Sinn, eine große Faserbanane zu kaufen. Da sich Faserbananen per Kindel sehr einfach vermehren lassen, bekommt man diese oft günstig (auch unter 20€) angeboten.
    Ansonsten kann man beim Kauf nicht viel falsch machen. Es ist sicher von Vorteil, wenn die Faserbanane bereits ein möglichst kräftiges Wurzelwerk ausgebildet hat, wenn das Kindel also mit möglichst vielen intakten Wurzeln von der Mutterpflanze ‚abgestochen‘ wurde und dann gut verwurzelt ist. Andererseits lassen sich Faserbananen auch nachträglich relativ gut bewurzeln.

    Auspflanzung

    Standort
    Faserbananen bevorzugen einen halbschattigen, windgeschützten Standort im Garten. Für ein optimales Wachstum ist es insbesondere vorteilhaft, wenn sie der Mittagssonne nicht direkt ausgesetzt sind.
    Zeitpunkt
    Um gute Überlebenschancen im Winter zu haben, sollte die Faserbanane vor Auspflanzung bereits 2-3 Jahren alt sein. Als Jungpflanze sollte man die Faserbanane vor Schnecken schützen.
    Die Auspflanzung sollte im Frühjahr erfolgen, bestenfalls direkt nach den Eisheiligen, damit einerseits keine Frostgefahr mehr besteht und andererseits genügend Zeit zum Anwachsen vor dem ersten Freiland-Winter ist.
    Pflanzloch
    I.d.R. kommen Faserbananen mit unseren Böden sehr gut zurecht, so dass es ausreicht, das Pflanzloch entsprechend Wurzelballen auszuheben. Da Faserbananen extrem durstig sind, macht es allerdings Sinn, die Pflanze etwas vertieft zu setzen, so dass sich das Regenwasser im Wurzelbereich sammelt.
    Boden
    Eigenschaften:
    Dicksonia antarctica präferieren einen eher schweren, nährstoffreichen Boden mit einem pH-Wert zwischen 5.5 und 6.5.
     
    Substrat-Mischung:
    In der Regel kann man die normale Gartenerde – leicht aufbereitet – zur Auspflanzung nutzen:

    • Gartenerde
    • Lehm / Ton (bei leichtem Boden)