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5 Einsteiger-Exoten für den Garten Exotengarten-Ratgeber

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    Du spielst auch mit dem Gedanken, etwas Exotik in Deinen Garten zu zaubern? Hier 5 Einsteiger-Exoten für den Garten!

    Einsteiger-Exoten
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    Einsteiger-Exoten benötigen idealerweise weder Schutz noch Pflege und sind sehr fehlertolerant.
    Dazu muss man Exoten finden, die mit den klimatischen Gegebenheiten bei uns im Sommer wie im Winter gut zurecht kommen. Derartige Exoten gibt es – wie man sich denken kann – nicht viele, aber es gibt sie.
    Nachfolgend eine Auflistung exotischer Pflanzen, die man selbst in den rauen Gegenden Deutschlands guten Gewissens auspflanzen kann, die im Sommer nicht mehr Wasser benötigen als Einheimische und die ganz ohne (oder mit sehr einfachem Passivschutz) unsere Winter überstehen können.

    Yucca recurvifolia

    Yuccas verleihen jedem Garten ein exotisches Flair.
    Im Sommer benötigen Yuccas i.d.R. weder Wasser noch Dünger, sind also quasi pflegefrei.
    Problematisch wirds im Winter: viele Yuccas sind nicht nur frostempfindlich, sondern vorallem auch extrem nässeempfindlich.
    Bei der Yucca recurvifolia handelt es sich um eine ausreichend-frostharte und wenig nässeempfindliche Yucca.
    Plus: die Yucca recurvifolia gehört zu den stammbildenden Yuccas. Sie kann bis zu 2.5m groß werden und versprüht so ein fast palmenähmliches Flair im Garten.
    Mit dieser Yucca kannst Du problemlos losstarten!

    Cylindropuntia imbricata (zylindrischer Feigenkaktus)

    Dass man Kakteen bei uns dauerhaft auspflanzen kann, klingt für viele vermutlich unvorstellbar. Wie sollen die denn unsere frostigen, nassen Winter im Garten überleben?
    Doch, das geht, sogar komplett ohne Winterschutz, wenn man die richtigen Arten / Sorten wählt.
    Besonders gut eignet sich der Cylindropuntia imbricata. Dieser Feigenkaktus ist in ganz Deutschland ausreichend frosthart und kommt sogar überraschend gut mit unseren feuchten Wintern zurecht.
    So gelingt der Einstieg in die Kakteen-Welt!

    Asimina triloba (Indianerbanane)

    Wer wünscht sich nicht exotische Obstpflanzen im eigenen Garten?
    I.d.R. gibt es da leider 2 Probleme: exotische Obstpflanzen vertragen meist nicht soviel Frost und die Früchte reifen bei uns nicht aus, weil die Sonnenstunden / Wärmesumme einfach nicht ausreicht.
    Die Asimina triloba überrascht hier in vielerleih hinsichtlich: sie ist absolut winterhart. Ihre Früchte reifen bei uns in einem durchschnittlichen Sommer i.d.R. aus. Und zudem schmecken die Früchte himmlich exotisch.
    In den USA wird die Indianerbanane als ‚America’s forgotten fruit‘ bezeichnet. In Deutschland steht der erfolgreichen Kultivierung nichts im Wege…

    Poncirus trifoliata (Bitterzitrone)

    Wie wäre es mit Zitrusfrüchten im Garten? Geht nicht?
    Doch, klar, geht. Und zwar problemlos: eine Poncirus trifoliata kann man ohne jeglichen Winterschutz im Garten auspflanzen. Sie ist absolut winterhart. Und mit etwas Glück hat man dann irgendwann Zitronen im Garten.
    Offiziell zählt die Poncirus i.ü. nicht zu den Zitronengewächsen (Citrus), ist aber so nah verwandt mit diesen, dass man sie häufig mit diesen kreuzt.
    Wie der Name schon sagt, sind Poncirus bitter und sehr sauer, aber in manchen Ländern macht man aus ihnen Marmelade oder verwendet sie als Küchengewürz.
    Die Bitterzitrone ist auf alle Fälle die perfekte Einstieg-Zitrone!

    Akebia quinata (Klettergurke)

    Die Klettergurke ist die einzige exotische Rankpflanze, die völlig winterhart ist. Auch im Sommer bedarf sie keiner großen Beachtung. Aufgrund ihrer guten Eignung in unserem Klima ist sie in vielen Ländern inzwischen als invasiver Neophyt eingestuft. Man sollte daher darauf achten, dass die Klettergurke nicht verwildert.
    Die Klettergurke produziert i.ü. essbare, optisch sehr exotische Früchte, die wie kleine Gurken ausschauen und bei Reife aufplatzen.