Olivenbaum: Winterschutz-Programm Olea europaea

Um einen Olivenbaum ausgepflanzt – insbesondere in den rauen Gegenden Deutschlands – heil über den Winter zu bekommen, muss man aufgrund der begrenzten Frostverträglichkeit des Olivenbaums mit einem mehrmonatigen, aufwändigen Winterschutz rechnen.

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Olivenbäume sind Frost aus ihren natürlichen Verbreitungsgebieten gewohnt und benötigen kühle Winter, um gut zu gedeihen und zu fruchten. Problematisch ist allerdings die bei uns langanhaltende, feuchte Kälte. Da Olivenbäume ihren eigenen Frostschutz langsam aufbauen, bei Erwärmung aber schnell wieder abbbauen, sind wärmere Phasen in unseren Wintern gefährlich.

Sobald es erstmals Temperaturen unter 0° C hat, erfolgt der Aufbau meines Winterschutzes (starker Kälteschutz).

Ab -5°C wird der Schutzbau beheizt (Abschaltung bei -2°).

An warmen Winter- / Frühlingstagen muss der Schutzbau zur Belüftung zwingend geöffnet werden.

Ist im Frühjahr kein Frost mehr zu erwarten, wird der Winterschutz vollständig abgebaut. Ggf. muss man den Winterschutz bei späterem Frost (zumindest teilweise) wieder aufbauen. Andernfalls läuft man Gefahr, dass die Blütenknospen erfrieren oder es zu Rindenplatzern kommt (insbesondere im Frühjahr bei schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt, da Olivenbäume sehr zeitig in Saft gehen).


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