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Wolllausbefall bei Pflanzen Exotengarten-KnowHow

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    Wolllaus-Befall lässt sich an Pflanzen i.d.R. sehr schnell aufgrund der auffälligen weissen Gespinste erkennen. Ein schnelles Handeln ist dann aber eminent wichtig.

    Wollläuse
    Wollläuse
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    Symptome

    Wollläuse (Pseudococcidae) – auch Schmierläuse genannt – gehören der Familie der Schildläuse (Coccoidea) an. Sie können je nach Art 1 bis 12mm lang werden.
    Wollläuse findet man, was Exoten betrifft, oftmals an Yuccas, Passionsblumen, Kakteen oder auch Olivenbäumen. Wollläuse lassen sich sehr einfach erkennen: sie scheiden insbesondere an Blättern + in Blattachseln eine wachsartige Substanz aus, welche die Schädlinge als kleine, weiße, bei Kontakt schmierige Gespinste umhüllt. Nach etwa 10 Tagen schlüpfen dann erste Larven und breiten sich sehr rasch aus. Dies sollte vermieden werden.

    Ursachen

    Wollläuse findet man häufig auf geschwächten Pflanzen, sei es, weil sie im vorherigen Winter zu wenig geschützt wurden oder weil es an Nährstoffen fehlt.

    Gefahren

    Wollläuse saugen an Blättern, Trieben und Wurzeln, sondern dabei giftigen Speichel ab und schwächen die Pflanze so. Die Blätter der von Wollläusen befallenen Pflanzen verfärben sich daraufhin gelb, rollen sich ein und fallen schließlich ab. Bei starkem Befall kann es zum Absterben der Pflanze kommen.
    Darüber hinaus sondern Wollläuse Honigtau ab, was einen zusätzlichen Befall mit Rußtau zur Folge haben kann.

    Maßnahmen

    Befallene Pflanzen kann man mit einer Mixtur aus 15ml Spiritus, 15ml Kernseife und 1l Wasser besprühen. Alternativ bietet sich eine Mixtur mit homöopathischen Mitteln wie z.B. Syrphina larva D6 oder Cimicifuga C30 an.
    Wenn das nicht hilft, gibt es auch entsprechende Insektizide, die allerdings giftig sind und daher zumindest bei späterem Verzehr der Früchte vermieden werden sollten.