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Cortaderia: Steckbrief Pampasgras

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    Pampasgras versprüht gerade im Spätsommer mit ihren langen Staubwedel-ähnlichen Blütenrispen ein sehr exotisches Flair im Garten.

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    Pampasgras
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    SYSTEMATIK

    Pampasgras (Cortaderia) ist eine Gattung aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) mit ca. 24 Arten, von denen nur wenige bei uns im Garten kultiviert werden können.
    In unseren Regionen ist das amerikanische Pampasgras (cortaderia selloana) das meist anzutreffende Pampasgras.

    Systematik Name
    Abteilung Tracheophyta (Gefäßpflanzen)
    Klasse Magnoliopsida (Bedecktsamer)
    Ordnung Poales (Süßgrasartige)
    Familie Poaceae (Süßgräser)
    Gattung Cortaderia (Pampasgras)

    HERKUNFT / VERBREITUNG

    Pampasgras stammt es aus den tropischen und gemäßigten Zonen Südamerikas und Neuseelands, wo es auf Sand- und Schwemmböden vorkommt. Der Name leitet sich aus der südostamerikanischen Pampa ab, einer subtropischen Grassteppe am Rio de la Plata, die durch heiße, trockene Sommer und lange, kalte Winter gekennzeichnet ist.

    EIGENSCHAFTEN

    Wachstum
    Pampasgras ist schnellwüchsig. Selbst, wenn man das Gras im Frühjahr bodennah zurückschneidet, erreichen die Blütenrispen innerhalb einer Saison wieder ihre Maximalhöhe.
    Frosthärte
    Das bei uns im Handel angebotene amerikanische Pampasgras ist in den rauen Gegenden Deutschlands mit wenig Schutzaufwand auspflanzbar.

    HABITUS

    Rhizom / Wurzelsystem
    Pampasgras ist horstbildend. Der Horst wächst pro Jahr mehrere Zentimeter.
    Blätter
    Die Blätter wachsen etwa 1m hoch. Die Blätter sind schmal und scharfkantig. Sie sind recht steif, hängen aber im oberen Bereich bogig über.
    Blüten
    Pampasgras blüht ab August bis in den Winter hinein. Dabei erheben sich die Blütenrispen über dem Laub in bis zu 3m Höhe. Es werden im Handel fast ausschließlich weibliche Pflanzen angeboten, da nur sie die auffälligen Blüten bilden. Die Blütenrispen färben sich im Herbst oftmals in schönen Braun-Rot-Tönen.
    Früchte
    Pampasgras bildet einsamige Schließfrüchte, sogenannte Karyopsen. Karyopsen sehen optisch wie Samen aus.