Albizia julibrissin: Pflege Seidenakazie

Albizia julibrissin benötigt vorallem als Jungpflanze etwas mehr Aufmerksamkeit. Gerade bei der Bewässerung muss man das richtige Maß finden.

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ALLGEMEIN

Da der Seidenbaum sehr schnell wächst, sollte der Baum von Anfang an mit Stützpfählen zu einem geraden Wachstum erzogen werden. Ein schiefes Wachstum lässt sich nachträglich nicht mehr ausgleichen.

DÜNGUNG

Aufgrund des schnellen Wachstums benötigt der Seidenbaum alle 2 bis 4 Wochen während der Vegetationsphase einen Volldünger.

BEWÄSSERUNG

Seidenbäume sollten während der Vegetationsphase regelmäßig bewässert werden. Das Zusammenklappen der Blätter tagsüber deutet auf Wassermangel hin. Zuviel Wasser führt zu Schädlingsbefall, Fäulnis (bei Staunässe) oder Krankheiten. Idealerweise bewässert man mit Regenwasser.

SCHNITT

Wird der Seidenbaum nicht beschnitten, wächst er buschig.
Es bieten sich 3 Arten des Schnitts an:

  • Formschnitt bei alten Pflanzen
  • Rückschnitt bei Jungpflanzen, um Wuchs zu beeinflussen
  • Radikalschnitt bei vergeilten Pflanzen

Da der Seidenbaum am diesjährigen Holz blüht, sollte der Schnitt generell im Frühjahr – idealerweise nach dem letzten Frost und vor dem Austrieb – erfolgen.
Beim Formschnitt sollten vorallem schwache und dünne Triebe entfernt werden.
Über den Rückschnitt können Jungpflanzen zum Baum oder Strauch gezogen werden. Möchte man einen Strauch ziehen, sollten die Triebspitzen – insbesondere der Haupttrieb – mehrmals gekappt werden, damit die Pflanze besser verzweigt. Jeder Schnitt zwischen den Blättern regt einen neuen Trieb an. Möchte man einen Baum ziehen, müssen immer wieder die unteren Zweige abgeschnitten werden. Die Krone entwickelt sich so zum Schirm.
Der Radikalschnitt ist i.d.R. nur bei im Zimmer kultivierten Pflanzen erforderlich, wo die Pflanzen bei wenig Licht und viel Wärme lange, dünne Triebe produzieren und so vergeilen. In diesem Fall sollte die Pflanze radikal bis auf halbe Höhe zurückgeschnitten werden.

VERMEHRUNG

Vermehren kann man den Seidenbaum sowohl genetisch (über Samen) als auch vegetativ (über Stecklinge).
Zur genetischen Vermehrung kann man durchaus auch bereits einige Jahre alten Samen nutzen. Zum Vermehren werden die Samen über Nacht in etwa 25°C warmem Wasser eingeweicht. Da es sich bei dem Samen um einen Lichtkeimer handelt, sollte er anschließend bei der Anzucht bei ebenfalls etwa 25°C nur leicht mit Anzuchterde bedeckt werden.

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