Physalis alkekengi: Steckbrief Lampionblume

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Die Physalis hat im Spätsommer ihren großen Auftritt, wenn sie ihre orangen Beeren entwickelt, die von einem orange-roten Schirm umgeben sind.

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Physalis alkekengi: Steckbrief 3
Lampionblume
Lampionblume
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SYSTEMATIK

Die Lampionblume (Physalis alkekengi) gehört der Gattung der Blasenkirschen (Physalis) in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) an.

Systematik Name
Abteilung Tracheophyta (Gefäßpflanzen)
Klasse Magnoliopsida (Bedecktsamer)
Ordnung Solanales (Nachtschattenartige)
Familie Solanaceae (Nachtschattengewächse)
Gattung Physalis (Blasenkirsche)
Art Physalis alkekengi (Lampionblume)

HERKUNFT / VERBREITUNG

Die Lampionblume stammt aus Südosteuropa / Westasien oder ggf. auch aus China.

EIGENSCHAFTEN

Wachstum
Die Lampionblume ist eine laubabwerfende, krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen bis zu 1m.
Frosthärte
Generelle Frosthärte-Informationen zur Lampionblume finden sich hier.

HABITUS

Rhizom / Wurzelsystem
Die Lampionblume breitet sich schnell aus. Ihr Wurzelwerk ist in Zentraleuropa winterhart.
Wuchsform
Die Stängel der Lampionblume verholzen i.d.R. ab einem gewissen Alter.
Blätter
Die Blätter werden bis zu 15cm lang und bis zu 8cm breit.
Blüten
Die Lampionblume blüht von Juli bis Oktober. Die zunächst unauffälligen Blüten sind zwittrig. Nach der Befruchtung werden die Kronblätter abgeworfen und die Kelchblätter vergrößern sich mit zunehmender Fruchtreife, bis sie sich schließen und einen eiförmigen Kelch bilden. Bei Reife verfärbt sich der Kelch je nach Varietät intensiv gelb, orange oder rot.
Früchte
Im Kelch entwickelt sich bei erfolgreicher Befruchtung eine glänzend orange-rote, bis zu 1.5cm große Beere. Jetzt erinnert der Kelch mit der Frucht an einen Lampion, daher der Name der Pflanze.
Die Früchte der Lampionblume sind i.ü. giftig. Dagegen sind die Früchte der ebenfalls zur Gattung der Physalis gehörenden Kapstachelbeere (Physalis peruviana) sehr gesund und werden im Handel saisonal angeboten.

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